Jugendsuizid

Stimmungsschwankungen gehören zum Jugendalter. Sie zeigen sich auch im Schulalltag. Wächst die Verzweiflung immer mehr, kann sie in Suizidgedanken münden. Anzeichen müssen ernst genommen werden. Darüber zu sprechen, kann unterstützen.

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Hilfsangebote rund um Suizidalität

Die Internetplattform «feel-ok.ch» bietet zum Thema Suizid wichtige Informationen für Jugendliche. Es geht um eigene Suizidgedanken, darum dass sich Jugendliche sorgen machen um Kolleginnen oder Kollegen und um die Gefühle, wenn jemand aus dem Bekanntenkreis einen Suizid verübt hat. Eine wichtige Hilfe bietet die Sammlung von Adressen für Anlaufstellen zu Suizid.

Beratung rund um die Uhr

Beim Beratungstelefon 147 für Kinder und Jugendliche gehen die meisten Anfragen zur Kategorie persönliche Probleme ein. Hier gehören Krisen, depressive Stimmungen aber auch Suizidgedanken dazu. Die Angebote von «Beratung und Hilfe 147» sind kostenlos, anonym und stehen rund um die Uhr über Telefon, Chat, Web oder SMS zur Verfügung.

Praxishilfe zu suizidalen Krisen

Suizid ist bei Jugendlichen in der Schweiz die zweithäufigste Todesursache. Eine neue Broschüre von CURAVIVA Schweiz (Verband der Heime und Institutionen) und Pro Juventute soll auf dieses Thema aufmerksam machen und allen Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, Unterstützung im Umgang mit suizidalen Krisen geben.

Zwischen Lebenslust und Lebensfrust

Die Fachhochschule Nordwestschweiz und das Suizid-Netz Aargau haben 2010 die Publikation «Zwischen Lebenslust und Lebensfrust» veröffentlicht. Es handelt sich um eine Unterrichts- und Interventionshilfe zur Suizidprävention. Ergänzt wurde die Unterrichtshilfe mit einem Leitfaden zur Suizidprävention für Lehrpersonen.