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Beteiligung an Trauerfeiern

Kinder und Jugendliche müssen Gelegenheit zum Abschiednehmen haben. Sie sollen aber selber über eine Teilnahme entscheiden können.

#Tod und Trauer

2 min

von sichergsund.ch, 17.04.2023

kurz & bündig

  • 1

    Die Beteiligung soll freiwillig sein.

  • 2

    Kinder werden von den Eltern begleitet. Jugendlich fühlen sich in der Gruppe geborgen.

  • 3

    Rituale ermöglichen einen persönlichen Beitrag.

Sollen Lernende an Trauerfeiern teilnehmen?

Sollte keine öffentliche Trauerfeier stattfinden, kann die Organisation auch intern eine Form von Abschiedsritual bzw. Andacht durchführen. Jedes Kind entscheidet selbst, ob es an einer solchen Trauerfeier bzw. an der Beerdigung teilnehmen will. Zurückhaltende Kinder und Jugendliche können ermutigt, jedoch niemals zur Teilnahme gezwungen oder überredet werden. Für Kinder ist es sinnvoll, dass ein Elternteil sie begleitet, Jugendliche bevorzugen es, unter sich als Gruppe beim Trauerritual dabei zu sein.

Vielen Kindern und Jugendlichen ist es ein grosses Anliegen, selbst einen Beitrag zur Trauer-Zeremonie vorzubereiten. Diese Vorbereitung sollte von Fachleuten begleitet und unterstützt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich die Kinder oder Jugendlichen nicht überfordern und den Umfang ihres Beitrags nicht falsch einschätzen. Grundsätzlich bewähren sich vor allem bei sehr tragischen Todesfällen eher «stumme» Rituale oder Musik, wie z.B. alle Kinder der betroffenen Gruppe legen eine Rose auf den Sarg oder jedes Kind zündet eine Kerze an und bringt sie zum Grab, zusammen wird ein Lied gesungen. Auch bei der Wahl eines Musikstücks sollen Erwachsene beratend dabei sein, um einschätzen zu können, ob es für diesen Anlass geeignet ist.

Ein gemeinsames Angebot des Gesundheitsdepartements, des Bildungsdepartements, des Departements des Innern sowie des Sicherheits- und Justizdepartements.

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