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Selbstverletzendes Verhalten

#Psychische Gesundheit

3 min

von www.krisenkompass-schule.ch, 17.04.2024

Wichtige Aspekte:

1

Grundsätzlich

  • Selbstverletzendes Verhalten ist der äussere, nicht immer sichtbare Ausdruck eines inneren Notstandes
  • Meist wird es nicht als Mittel angewendet, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken
  • Im Verhalten steckt ein hohes Suchtpotenzial, das in zunehmendem Masse selbstzerstörerisch ist

Mögliche Ursachen

  • Intensive Belastung (familiäre Schwierigkeiten, das Ende einer Partnerschaft, Tod eines Angehörigen)
  • Traumatisches Erlebnis (Missbrauch, häusliche Gewalt, unverarbeitete Augenzeugenschaft, Überlebensschuld)
  • Selbsthass oder emotionale Gefühllosigkeit
  • Intensiv empfundene Einsamkeit
  • Wiederkehrende Misserfolge
  • Depression
  • Angststörung
  • Drogen- und Alkoholabhängigkeit
  • Persönlichkeitsstörung (Borderline-Typus)
2
  • Methode zum Abbau psychischer Spannungen (Reduktion von Wut, Zorn, Angst und depressiven Gefühlen)
  • Erzwungene positive Gefühle (Entspannung, Ruhe, ungewöhnliche, aber scheinbar machbare Realitätskontrolle)
  • Vermeidung von dissoziativen Zuständen oder Flashbacks (Erinnerung an traumatische Erlebnisse)
  • Versuch, unangenehme soziale Bedingungen zu beenden, oder
  • Positive äussere Zustände zu erzwingen
  • Ersatz für suizidales Handeln
  • Selbstbestrafung für Schamgefühle
  • Wut auf sich selber
3
  • Meist verläuft das jahrelange Leiden verdeckt oder geduldet bis Betroffene sich zu einer Behandlung überwinden können
  • Viele haben sehr grosse Angst davor
  • Durch eine geeignete Psychotherapie haben die Betroffenen eine reelle Chance, von ihrem Leiden loszukommen
  • Je früher sie einsetzt und je geringer das Alter der Betroffenen ist, desto besser sind die Heilungsaussichten
4

Grundsätzlich

  • Regelmässig Gesprächsbereitschaft signalisieren, aber ohne die Betroffenen zu bedrängen
  • Zusammenarbeit mit SSA sowie Triage in Therapie
  • Alternative Skills anbieten / Umgang mit Triggern
  • Der betroffenen Person Rückhalt, Sicherheit und Verlässlichkeit geben
  • Wegen des autoaggressiven Verhaltens kein schlechtes Gewissen einreden oder Vorwürfe machen
  • Die betroffene Person spüren lassen, dass man sich wirklich für sie und ihr Leben interessiert (Betroffene möchten jedoch nicht danach gefragt werden, warum oder wie sie sich selbst verletzen)

Quelle: KRISENKOMPASS®-Schule

Ein gemeinsames Angebot des Gesundheitsdepartements, des Bildungsdepartements, des Departements des Innern sowie des Sicherheits- und Justizdepartements.

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