Schulstress muss nicht sein!

Hohe schulische Leistungsanforderungen, Diskriminierung durch Mitschülerinnen und Mitschüler oder mangelnde Fürsorge der Lehrpersonen können das Wohlbefinden in der Schule senken und den Schulstress fördern.

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Take care – Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken

Bei Kindern und Jugendlichen sind psychische Probleme oft nicht einfach zu erkennen. Um einem negativen Verlauf entgegenzuwirken, ist das frühe Erkennen von Entwicklungsschwierigkeiten aber zentral. Um Jugendliche, Eltern und Fachpersonen wie Schulärztinnen und -ärzte für die psychische Gesundheit zu sensibilisieren, haben die ZHAW-Institute für Gesundheitswissenschaften und Angewandte Psychologie Flyer und Broschüren zum Thema erarbeitet.

Take care

10 Schritte für psychische Gesundheit in 14 verschiedenen Sprachen

Damit Menschen und Familien mit Migrationshintergrund für die 10 Schritte für psychische Gesundheit sensibilisiert werden können, hat der Kanton Aargau diese in 14 Sprachen übersetzt. Die 10 Schritte stehen auf der Kantonswebseite als Texte und als Radiospots bereit.

10 Schritte in 14 Sprachen

«Ich heb mir Sorg!»

Die Broschüre «Ich heb mir Sorg!» des Ostschweizer Forums für Psychische Gesundheit gibt mit ihren Ideen und Impulsen konkrete Anregungen, wie sich das Wohl-befinden in herausfordernden Zeiten wie der Corona-Pandemie fördern lässt.
Entdecken Sie zum Beispiel Ideen, wie ohne Wellness-Wochenende Entspannung und Wellness in den eigenen vier Wänden möglich sind oder wie sich «Familienzeiten» ohne Besuch von Freizeitangeboten gestalten lassen.

«Ich heb mir Sorg!»

«Wie geht’s dir?»-App

Die «Wie geht's dir?»-App kann helfen, die eigene psychische Gesundheit zu stärken, indem wir lernen, bewusster die ganze Bandbreite von Gefühlen wahrzunehmen, sie zu dokumentieren und mittels gezielter Massnahmen besser mit ihnen umzugehen – von A wie «ausgebrannt» bis Z wie «zufrieden». Die App enthält auch Tipps rund um die psychische Gesundheit.

«Wie geht’s dir?»-App

Wie geht's dir? – Unterrichtsmaterial für Sekundarstufe I und II

Die Kampagne «Wie geht's dir?» unterstützt mit Unterrichtsmodulen Lehrpersonen der Sekundarstufe I und II darin, die psychische Gesundheit in ihrem Unterricht vermehrt zum Thema zu machen. Es stehen je sechs Module mit Unterrichtsmaterialien wie Arbeitsblätter, Videos, Arbeitsaufträge usw. zum Download zur Verfügung.

Unterrichtsmaterialien

MindMatters - Mit psychischer Gesundheit Schule entwickeln

MindMatters ist ein erprobtes und wissenschaftlich fundiertes Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit in den Zyklen I, II und III sowie im Übergang in Ausbildung und Beruf. Es fördert gezielt die Lebenskompetenzen und bezieht die gesamte Schule ein. MindMatters setzt beim Bildungsauftrag der Schule an und unterstützt den Weg zur gesundheitsfördernden Schule.

MindMatters

Stop & Go Leisten, Stressen, Erholen in Unterricht

Schule stellt Anforderungen und kann deshalb auch überfordern. Schülerinnen und Schüler können entsprechende stressauslösende Situation kaum verändern. Aber Lehrpersonen haben sehr wohl die Möglichkeit dazu. Es gibt viel Spielraum, um optimale Voraussetzungen für das Lernen und für gute Leistungen schaffen. Stress kann darüber hinaus ausdrückliches Thema im Unterricht sein. Schülerinnen und Schüler können lernen, ihren Stress zu erkennen und darauf zu reagieren.
Der Vorspann liefert Grundlagenwissen zum Phänomen Stress. Teil I thematisiert Unterrichtsgestaltung und Lern- und Arbeitstechniken als wichtige Elemente zur Stressvermeidung. Teil II enthält Unterlagen, Stress als Unterrichtsthema zu behandeln.

Information mit Bestell- und Downloadmöglichkeit

Arbeitsblätter zu Schulstress auf feel-ok.ch

Die Plattform feel-ok bietet in der Rubrik «Stress» Informationen und Hilfsangebote rund um Stess allgemein sowie im Zusammenhang mit der Familie oder der Schule. Für Lehrpersonen wurden Arbeitsblätter entwickelt, mit welchen sie die die Inhalte der Sektion «Stress» auf feel-ok mit einer Schulklasse bearbeiten können.

Mehr Power gegen Stress

Auf der Plattform «feel-ok» sind Informationen, Selbst-Tests, und Entspannungsübungen für Jugendliche zu finden. Für Lehrpersonen werden vier Arbeitsblätter für den Einsatz im Unterricht angeboten.

Zuviel Stress – zuviel Druck!

Für rund die Hälfte der Schweizer Jugendlichen gehören Stress, Leistungsdruck und Überforderung zum Alltag. Dies zeigt die vierte repräsentative Schweizer Jugendstudie «Juvenir» der Jacobs Foundation. Der Stress entsteht zur Hauptsache in Schule und Ausbildung. Mädchen sind stärker betroffen als Jungs.

Mit Stress richtig umgehen

Im Beobachter-Artikel «Schule: Mit Stress richtig umgehen» werden Bewältigungsstrategien für Kinder und Jugendliche im Umgang mit Schulstress angesprochen. Thematisiert wird auch die Rolle von Eltern in Zusammenhang mit Hausaufgaben und Leistungsanforderungen an die Kinder.

Schulstress ist weit verbreitet

Laut der HBSC-Schülerbefragung von 2014 fühlten sich mehr 11- bis 15-Jährige durch die Arbeit für die Schule gestresst als noch im ersten Umfragejahr im 1998. Der Anteil stieg von 22% auf 27%. Einer der möglichen Gründe könnte sein, dass sich die Haltung der Jugendlichen gegenüber schulischen Belangen gewandelt hat, so dass heutzutage z.B. das Erreichen guter Schulleistungen höher gewichtet wird. Das Faktenblatt «Schulstress bei Jugendlichen in der Schweiz» dokumentiert detailliert die Situation von 2014 und beschreibt die Entwicklung der letzten 16 Jahre.
Faktenblatt «Schulstress»

Prävention von Schulstress in Schule und Familie

Schule: Die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler kann durch ein positives Schulumfeld gefördert werden. Zu den günstigen Voraussetzungen zählen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Solidarität innerhalb der Klasse oder transparente schulische Anforderungen und Bewertungen sowie eine anregende Unterrichtsgestaltung.
Themenheft «Schulstress muss nicht sein!»

Familie: Eltern begleiten und fördern ihre Kinder auf ihrem Weg zur Eigenständigkeit, was allerdings nicht immer einfach ist. Vertiefende Tipps, die Kinder zu unterstützen, finden Eltern bei Sucht Schweiz auf der Themenseite für Eltern.