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Wenn Kinder und Jugendliche digitale Medien nutzen, nehmen dies Erwachsene mit Staunen war. Ob dies gut und sicher ist, ist eine berechtigte Frage. Kinder und Jugendliche sollen sich nicht strafbar machen.

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SRF-mySchool - Erklärvideos und Unterrichtseinheiten

Auf der Webseite von «SRF mySchool» finden Lehrpersonen in der Rubrik «Themen» viele Filme mit massgeschneidertem Unterrichtsmaterial in Form von Zusammenfassungen, Unterrichtseinheiten und Arbeitsvorschlägen - vertiefend, stufengerecht und kostenlos.

Es sind unter anderem Themen die «sicher!gsund!» in Themenheften aufgenommen hat. Hier zu finden

Die aufwändig aufbereiteten Filme motivieren die Zuschauerinnen und Zuschauer und schafft eine wertvolle Ausgangslange für interessante, abwechslungsreiche Unterrichtsstunden. Damit die Filme laufen, ist keine zusätzliche Software notwendig. Auf der Webseite gibt es verschiedene Hilfestellungen, FAQ und eine Suchfunktion.

Grooming

Bildquelle: SKP

Kontaktaufnahme für sexuelle Übergriffe an Minderjährigen

Grooming bezeichnet die Kontaktaufnahme erwachsener Personen zu Minderjährigen mit dem Zweck, Vertrauen aufzubauen, um einen sexuellen Missbrauch zu begehen, sexuelle Handlungen vorzunehmen oder das Opfer sexuell auszubeuten. Heute findet Grooming meist im Internet statt, sogenanntes Cybergrooming. Das Ziel der Pädosexuellen bleibt dasselbe: Das Kind oder den Jugendlichen/die Jugendliche dazu zu bringen, selber sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen, um sie im Anschluss mit dem intimen Bildmaterial zu erpressen, zu nötigen oder gar zu einem reellen Treffen zu bewegen, um das Opfer sexuell zu missbrauchen. Grooming passiert oft. Gemäss Aussagen der Strafverfolgung dauert es im Durchschnitt drei Minuten von der ersten Kontaktaufnahme eines Pädosexuellen zu einer minderjährigen Person im Internet bis zum ersten Kommentar mit sexuellem Bezug (Quelle: Schweizerische Kriminalprävention - SKP November 2020).

Swisscom Academy

Smartphone, Tablet und Swisscom Produkte sollen den Alltag leichter machen. Lernen Sie Neues und lassen Sie sich von Swisscom-Trainern begleiten und inspirieren.

Medien und Gesundheit JAMESfocus-Bericht 2020

Der Jamesfocus-Bericht «Medien und Gesundheit» gibt einen Einblick in mögliche Zusammenhänge zwischen der Freizeitgestaltung und der Gesundheit von Jugendlichen. Es ergeben sich kleine Zusammenhänge zwischen medialen und nonmedialen Freizeitbeschäftigungen und der Prävalenz verschiedener körperlicher, psychischer und schlafbezogener Beschwerden. Aus dem Überblick zum bisherigen Forschungsstand geht zudem hervor, dass gesundheitliche Risiken der Mediennutzung bis heute viel besser erforscht sind als potentielle Chancen.
Der Bericht (Seite 22) schliesst mit vier Tipps für einen gesunden Umgang mit den Medien.

«Medien und Gesundheit»

Hate Speech – Unterrichtseinheit bei freelance

Die Unterrichtseinheit «Hate Speech» für die Sekundarstufe I umfasst kompaktes Hintergrundwissen zum Phänomen und fertig vorbereitete Lektionspläne für eine Doppellektion und für vier zwanzigminütige Kurzeinheiten. Sie will Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, Hassreden zu erkennen, richtig einzuordnen und ein Repertoire an möglichen Handlungsoptionen zu erarbeiten, um Hassreden zu stoppen. 

Freelance: Hate Speech

Neuauflage mit Comis der Familie Webster

Aktiv im Leben - digital präsent

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und weitere Partner stellen die Familie Webster mit drei Kindern und ihren Opa vor. Sie alle nutzen digitale Medien, haben aber auch andere Hobbys.

© www.thewebsters.ch/de/

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Über 25 Comics zeigen die Herausforderungen im digitalen Familienalltag auf. Es sind mehrheitlich Risiken, denen Kinder ausgesetzt sind. Aber auch die liebevolle Mama, der sportliche Papa und der geradlinige Opa sind nicht immun gegenüber falschen Hoffnungen. Sie sind weder vor Phishing sicher, noch gefeit vor Abo-Fallen.

Die Comics stehen online zur Verfügung oder können als Broschüren bestellt werden. In der Online-Version stehen 8 Sprachoptionen zur Verfügung. Interessierte können den Comics auf Instagram folgen.

Bestelladresse für Broschüren: Bundesamt für Kommunikation BAKOM, Geschäftsstelle Informationsgesellschaft GIG, Zukunftstrasse 44, CH-2501 Biel / Bienne, Telefon: +41 58 460 5505.

Die Online-Version mit den Comics oder das PDF finden Sie  HIER.

Empfehlung: kindergerechte Informationen über Risiken im Netz, an denen auch Erwachsene Gefallen finden.

«My little Safebook» - kurz und bündig als Leporello

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) bietet einen praktischen Ratgeber mit dem Titel «My little Safebook» an. Das Leporello in Kreditkartenformat informiert kurz und knapp, wie als betroffene Person und als Mitwisser/in bei Cybermobbing-Angriffen oder Gewalt und Pornografie im Netz reagiert werden soll. Aufgeführt werden dazu rechtliche Aspekte die zur Anwendung gelangen.

Das Leporello ist für Bestellerinnen und Besteller aus dem Kanton St.Gallen über den WebShop der Kantonspolizei St.Gallen bestellbar.

 

 

Ausbildung zur Kursleiterin oder zum Kursleiter

Kinderschutzzentrum St.Gallen

Im Zusammenhang mit der hohen Nachfrage für die Module «Computer, Handy & Co.» bietet das Kinderschutzzentrum St.Gallen neu eine Kursleitungs-Ausbildung für Fachpersonen, insbesondere Schulsozialarbeitende an. Bisher buchen die Schulen über das Kinderschutzzentrum; neu fokussiert das Kinderschutzzentrum zusätzlich auf die Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Weitere Informationen sowie die nächsten Ausbildungstermine finden Sie

Abtauchen in die virtuelle Welt – Vorsicht Suchtgefahr

Digitale Medien überall zu nutzen, hat sich zu einem gesellschaftlichen Massstab etabliert. Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzen digitale Medien fast rund um die Uhr. Kommunizieren, Aufnahmen erstellen, Musik hören oder spielen sind beliebte Möglichkeiten, um in Kontakt zu sein. Die Wirkung zielt darauf ab, Zugehörigkeit zu zeigen, Anerkennung zu erlangen und frei zu sein. Damit werden natürliche menschliche Bedürfnisse befriedigt. Eine extensive Nutzung birgt eine grosse Suchtgefahr. Das Magazin "laut & leise", Nr. 2 Juni 2019, geht darauf näher ein.

Magazin laut und leise, Nr.2 / Juni 2019, PDF 20 Seiten, farbig

Herausgeber: www.suchtpraevention-zh.ch.

E-Book Lehrmittel

Selbstbestimmt digital unterwegs

Gemeinsam mit dem Zürcher Datenschutzbeauftragten hat die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) das Datenschutzlehrmittel für Kinder «Geheimnisse sind erlaubt» entwickelt. Es steht Lehrpersonen und weiteren pädagogisch Tätigen, die mit Vier- bis Neunjährigen arbeiten, kostenlos zur Verfügung. Es möchte die Grundlagen legen, damit sich Kinder selbstbestimmt und kritisch in der digitalen Umwelt bewegen.

Aufwachsen im digitalen Zeitalter

Kommission für Kinder- und Jugendfragen

Der Bericht "Aufwachsen im digitalen Zeitalter" der Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) von 2019, befasst sich mit den Kompetenzen, die Kinder und Jugendliche benötigen, um in einer digitalen Welt aufzuwachsen, sich auszubilden, zu arbeiten und daran teilzuhaben. Die Publikation enthält die Analysen von Expertinnen und Experten, eine Auswahl von Projekten mit Kindern und Jugendlichen sowie Forderungen der EKKJ, die Ansätze für eine kinder- und jugendfreundliche Digitalisierung aufzeigen.

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Junge Menschen denken mehr über ihre Internetnutzung nach als Erwachsene. Sie erleben das permanente Online-Sein vorwiegend positiv, sind sich aber bewusst, dass es Regeln und Grenzen braucht. Die von der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) veröffentlichte Broschüre "Always on: Wie erleben Jugendliche das ständige Online-Sein?" präsentiert die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage bei 1001 Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren.

Standards für Schulen im Umgang mit digitalen Medien

Jede Schule braucht Empfehlungen und Richtlinien im Umgang mit den digitalen Medien. So ist es erst möglich, dass Kinder und Jugendliche richtiges Verhalten erlernen. Im Dokument «Standards für Schulen im Umgang mit digitalen Medien» sind die wesentlichen zusammengestellt.

Jugendmedienschutz gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus

Das Kreisscheiben «Prävention in der Volksschule» hält fest, dass neben der Förderung der Medienkompetenz auch Massnahmen im Bereich des Jugendmedienschutzes als gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus zu planen und umzusetzen sind.
Kreisschreiben «Prävention in der Volksschule»

Standards für Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien

Die Schule ist aufgefordert, den verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien zu regeln. Dabei legt sie fest, was die Kinder und Jugendlichen machen dürfen, wofür eine Erlaubnis der Lehrperson (bzw. im privaten Umfeld der Eltern) eingeholt werden muss und welche Aktivitäten nicht erlaubt sind. Punkte, die im Umgang mit digitalen Medien in der Schule (und auch in der Familie) zu beachten sind, sind im Dokument «Standards für Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien» zusammengefasst.

MIKE-Studie 2017

Anfang März 2018 hat die zhaw die neueste Mike-Studie veröffentlicht. Dabei hat ein Forscherteam unter Leitung von Prof. Daniel Süss und MSc Gregor Waller, digitale Nutzungsverhalten von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren erforscht. Die Erkenntnis, dass die befragten Kinder Offline-Aktivitäten bevorzugen, relativiert den Aussenblick von Erwachsenen. Vorwurfsvoll lautet die Kritik: "Schon wieder vor dem Bildschirm?"

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Die über 1000 befragen Kinder und mehr als 600 Erziehenden zeigen auf, dass die Hälfte der Kinder ein Smartphone und ein Drittel ein Tablet hat. Sie wachsen in medial reichlich ausgestatteten Haushalten auf. Mit den Smartphones werden vor allem Games gespielt, Online-Videos geschaut, Musik gehört und Nachrichten verschickt. Mindestens einmal pro Woche nutzen die Kinder das Smartphone dann, wenn sie eigentlich schlafen sollten. Die Kinder berichten von vielen positiven Erfahrungen mit Fernseh- und Internetinhalten. Beliebteste Apps der Mittelstufenkinder sind nach YouTube, WhatsApp, Instagram und Snapchat. Jedes 10. Kind wurde schon online belästigt. Fast alle befragten Eltern und Erziehungsberechtigte geben an, dass sie zu Hause Regeln in Bezug auf Dauer und Inhalt verschiedener Medien festgelegt haben. Diese werden dahingehend auch überprüft. Die Studie zeigt auf, dass die Medienbildung im Elternhaus beginnt und zwar von den ersten zaghaften Schritten bis zur Vorbildfunktion der Erwachsenen. Erziehende wünschen sich von den Schulen, Medien und Behörden Unterstützung (Quelle dieser Information: Abstract zhaw).

Vergleichbare Studien:

«Ein Fehler zu viel»

Der Kurzfilm von Filmemacher Gian Maria Finger aus Trogen, zeigt eindrücklich auf, wozu ein unüberlegtes Handeln in sozialen Netzwerken führen kann.
Inhaltsangabe: Marc bekommt von seiner Freundin Mia Nacktaufnahmen. Als Marc die Aufnahmen aus Enttäuschung im Klassenchat verbreitet, endet die Liebe im Desaster. Marc und Mia machen eine schwierige Zeit durch. Sie hat für Mia Auswirkungen bis in den Schulbereich: Dumme Sprüche, Anmache und Unverständnis begleiten sie im Schulalltag.

Film: «Ein Fehler zuviel»

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Regie / Drehbuch / Schnitt: Gian Maria Finger (Künstlername), Trogen
Akteure: Marc -Gian Maria Finger und Mia: Winona Schintu
Ton / Licht: Jan Signer und Nico Lüthi
Kamera: Thomas Bänziger
Dauer: 10 Minuten
Sprache: Schweizer Mundart
Auflösung: HD

Selfies - heikle digitale Liebesbeweise

Im Gegensatz zu Handys sind heutige Smartphones wahre Kleincomputer, mit denen man von unterwegs ins Internet gelangt oder einfach Filme ins Netz stellen kann.

Von sich selber aufgenommene erotische oder pornografische Aufnahmen - in der Fachsprache als Sexting bezeichnet - werden gerne der Liebsten oder dem Liebsten als digitale Liebesbeweise überlassen. Besonders problematisch ist für Jugendliche unter 16 Jahren das Erstellen und Versenden solcher Dateien, da es sich rechtlich um Kinderpornografie handeln kann.
Heikel kann es auch werden, wenn bei der Trennung des Paares die abgebildeten Personen erpresst oder genötigt werden. Ohne Unterstützung findet ein Opfer kaum mehr heraus.

Mehr Informationen finden Sie in der SKP-Broschüre "Pornografie - alles was Recht ist"

Problembereiche im Internet

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat verschiedene Informationsbroschüren zu den wichtigsten Problembereichen bei der Internetnutzung herausgegeben. Sie behandeln Themen wie Persönlichkeitsrechte, Cybermobbing, Datenschutz, Pädokriminalität und andere. Es gibt Broschüren für Eltern und Erziehende, aber auch für Kinder und Jugendliche.

Eine Auswahl finden Sie hier:

Internetnutzung: Broschüren und Videos für Erziehende von Kindern

Die James-Studie belegt, dass immer mehr Kinder ein Smartphone oder Tablet mit Internetanschluss haben. Für Erziehende ist es ratsam, Kinder früh zu sensibilisieren und über Risiken aufzuklären. Die Schweizerische Kriminalprävention bietet für Erziehende von Kindern unter 12 Jahren eine informative Broschüre an: fünf moderne Märchen machen kindergerecht auf die Risiken aufmerksam.  
SKP-Broschüre Broschüre für Erziehende von Kindern – Moderne Märchen.
Bestelladresse für Schulen und Einwohner im Kanton St.Gallen: Kantonspolizei St. Gallen, Sicherheitsberatung.

Die zeitgemäss adaptierten Märchen der SKP bieten Eltern eine Möglichkeit, unter 12-jährigen Kinder für die Problembereiche des Internets zu sensibilisieren.

Beispiel Cybermobbing

Schulungsangebot für Kinder – Computer, Handy & Co.

Digitale Medien wie Computer, Handy, Spielkonsolen, Internet, soziale Netzwerke und Co. sind in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie eröffnen faszinierende Möglichkeiten und Chancen, beinhalten aber auch vielfältige Risiken. Die Förderung von Medienkompetenz durch Eltern und Bildungsinstitutionen bildet die Grundlage, damit Kinder und Jugendliche einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit diesen Technologien lernen können.