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Wenn Kinder und Jugendliche digitale Medien nutzen, nehmen dies Erwachsene mit Staunen war. Ob dies gut und sicher ist, ist eine berechtigte Frage. Kinder und Jugendliche sollen sich nicht strafbar machen.

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Kinderschutzzentrum St.Gallen

Ausbildung zur Kursleiterin oder zum Kursleiter

Im Zusammenhang mit der hohen Nachfrage für die Module «Computer, Handy & Co.» bietet das Kinderschutzzentrum St.Gallen neu eine Kursleitungs-Ausbildung für Fachpersonen, insbesondere Schulsozialarbeitende an. Bisher buchen die Schulen über das Kinderschutzzentrum; neu fokussiert das Kinderschutzzentrum zusätzlich auf die Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Weitere Informationen sowie die nächsten Ausbildungstermine finden Sie

Abtauchen in die virtuelle Welt – Vorsicht Suchtgefahr

Digitale Medien überall zu nutzen, hat sich zu einem gesellschaftlichen Massstab etabliert. Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzen digitale Medien fast rund um die Uhr. Kommunizieren, Aufnahmen erstellen, Musik hören oder spielen sind beliebte Möglichkeiten, um in Kontakt zu sein. Die Wirkung zielt darauf ab, Zugehörigkeit zu zeigen, Anerkennung zu erlangen und frei zu sein. Damit werden natürliche menschliche Bedürfnisse befriedigt. Eine extensive Nutzung birgt eine grosse Suchtgefahr. Das Magazin "laut & leise", Nr. 2 Juni 2019, geht darauf näher ein.

Magazin laut und leise, Nr.2 / Juni 2019, PDF 20 Seiten, farbig

Herausgeber: www.suchtpraevention-zh.ch.

Selbstbestimmt digital unterwegs

Gemeinsam mit dem Zürcher Datenschutzbeauftragten hat die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) das Datenschutzlehrmittel für Kinder «Geheimnisse sind erlaubt» entwickelt. Es steht Lehrpersonen und weiteren pädagogisch Tätigen, die mit Vier- bis Neunjährigen arbeiten, kostenlos zur Verfügung. Es möchte die Grundlagen legen, damit sich Kinder selbstbestimmt und kritisch in der digitalen Umwelt bewegen.

Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ)

Bericht "Aufwachsen im digitalen Zeitalter", (Januar 2019)

Der neue Bericht "Aufwachsen im digitalen Zeitalter" der Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) befasst sich mit den Kompetenzen, die Kinder und Jugendliche benötigen, um in einer digitalen Welt aufzuwachsen, sich auszubilden, zu arbeiten und daran teilzuhaben. Die Publikation enthält die Analysen von Expertinnen und Experten, eine Auswahl von Projekten mit Kindern und Jugendlichen sowie Forderungen der EKKJ, die Ansätze für eine kinder- und jugendfreundliche Digitalisierung aufzeigen.

"Always on", (August 2019), Jugendliche sind reflektierter als Erwachsene!

Junge Menschen denken mehr über ihre Internetnutzung nach als Erwachsene. Sie erleben das permanente Online-Sein vorwiegend positiv, sind sich aber bewusst, dass es Regeln und Grenzen braucht. Die von der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) veröffentlichte Broschüre "Always on: Wie erleben Jugendliche das ständige Online-Sein?" präsentiert die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage bei 1001 Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren.

Standards für Schulen im Umgang mit digitalen Medien

Jede Schule braucht Empfehlungen und Richtlinien im Umgang mit den digitalen Medien. So ist es erst möglich, dass Kinder und Jugendliche richtiges Verhalten erlernen. Im Dokument «Standards für Schulen im Umgang mit digitalen Medien» sind die wesentlichen zusammengestellt.

Jugendmedienschutz gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus

Das Kreisscheiben «Prävention in der Volksschule» hält fest, dass neben der Förderung der Medienkompetenz auch Massnahmen im Bereich des Jugendmedienschutzes als gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus zu planen und umzusetzen sind.
Kreisschreiben «Prävention in der Volksschule»

Standards für Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien

Die Schule ist aufgefordert, den verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien zu regeln. Dabei legt sie fest, was die Kinder und Jugendlichen machen dürfen, wofür eine Erlaubnis der Lehrperson (bzw. im privaten Umfeld der Eltern) eingeholt werden muss und welche Aktivitäten nicht erlaubt sind. Punkte, die im Umgang mit digitalen Medien in der Schule (und auch in der Familie) zu beachten sind, sind im Dokument «Standards für Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien» zusammengefasst.

MIKE-Studie 2017

Anfang März 2018 hat die zhaw die neueste Mike-Studie veröffentlicht. Dabei hat ein Forscherteam unter Leitung von Prof. Daniel Süss und MSc Gregor Waller, digitale Nutzungsverhalten von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren erforscht. Die Erkenntnis, dass die befragten Kinder Offline-Aktivitäten bevorzugen, relativiert den Aussenblick von Erwachsenen. Vorwurfsvoll lautet die Kritik: "Schon wieder vor dem Bildschirm?"

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Die über 1000 befragen Kinder und mehr als 600 Erziehenden zeigen auf, dass die Hälfte der Kinder ein Smartphone und ein Drittel ein Tablet hat. Sie wachsen in medial reichlich ausgestatteten Haushalten auf. Mit den Smartphones werden vor allem Games gespielt, Online-Videos geschaut, Musik gehört und Nachrichten verschickt. Mindestens einmal pro Woche nutzen die Kinder das Smartphone dann, wenn sie eigentlich schlafen sollten. Die Kinder berichten von vielen positiven Erfahrungen mit Fernseh- und Internetinhalten. Beliebteste Apps der Mittelstufenkinder sind nach YouTube, WhatsApp, Instagram und Snapchat. Jedes 10. Kind wurde schon online belästigt. Fast alle befragten Eltern und Erziehungsberechtigte geben an, dass sie zu Hause Regeln in Bezug auf Dauer und Inhalt verschiedener Medien festgelegt haben. Diese werden dahingehend auch überprüft. Die Studie zeigt auf, dass die Medienbildung im Elternhaus beginnt und zwar von den ersten zaghaften Schritten bis zur Vorbildfunktion der Erwachsenen. Erziehende wünschen sich von den Schulen, Medien und Behörden Unterstützung (Quelle dieser Information: Abstract zhaw).

Vergleichbare Studien:

«Ein Fehler zu viel»

Der Kurzfilm von Filmemacher Gian Maria Finger aus Trogen, zeigt eindrücklich auf, wozu ein unüberlegtes Handeln in sozialen Netzwerken führen kann.
Inhaltsangabe: Marc bekommt von seiner Freundin Mia Nacktaufnahmen. Als Marc die Aufnahmen aus Enttäuschung im Klassenchat verbreitet, endet die Liebe im Desaster. Marc und Mia machen eine schwierige Zeit durch. Sie hat für Mia Auswirkungen bis in den Schulbereich: Dumme Sprüche, Anmache und Unverständnis begleiten sie im Schulalltag.

Film: «Ein Fehler zuviel»

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Regie / Drehbuch / Schnitt: Gian Maria Finger (Künstlername), Trogen
Akteure: Marc -Gian Maria Finger und Mia: Winona Schintu
Ton / Licht: Jan Signer und Nico Lüthi
Kamera: Thomas Bänziger
Dauer: 10 Minuten
Sprache: Schweizer Mundart
Auflösung: HD

Selfies - heikle digitale Liebesbeweise

Im Gegensatz zu Handys sind heutige Smartphones wahre Kleincomputer, mit denen man von unterwegs ins Internet gelangt oder einfach Filme ins Netz stellen kann.

Von sich selber aufgenommene erotische oder pornografische Aufnahmen - in der Fachsprache als Sexting bezeichnet - werden gerne der Liebsten oder dem Liebsten als digitale Liebesbeweise überlassen. Besonders problematisch ist für Jugendliche unter 16 Jahren das Erstellen und Versenden solcher Dateien, da es sich rechtlich um Kinderpornografie handeln kann.
Heikel kann es auch werden, wenn bei der Trennung des Paares die abgebildeten Personen erpresst oder genötigt werden. Ohne Unterstützung findet ein Opfer kaum mehr heraus.

Mehr Informationen finden Sie in der SKP-Broschüre "Pornografie - alles was Recht ist"

Problembereiche im Internet

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat verschiedene Informationsbroschüren zu den wichtigsten Problembereichen bei der Internetnutzung herausgegeben. Sie behandeln Themen wie Persönlichkeitsrechte, Cybermobbing, Datenschutz, Pädokriminalität und andere. Es gibt Broschüren für Eltern und Erziehende, aber auch für Kinder und Jugendliche.

Eine Auswahl finden Sie hier:

Internetnutzung: Broschüren und Videos für Erziehende von Kindern

Die James-Studie belegt, dass immer mehr Kinder ein Smartphone oder Tablet mit Internetanschluss haben. Für Erziehende ist es ratsam, Kinder früh zu sensibilisieren und über Risiken aufzuklären. Die Schweizerische Kriminalprävention bietet für Erziehende von Kindern unter 12 Jahren eine informative Broschüre an: fünf moderne Märchen machen kindergerecht auf die Risiken aufmerksam.  
SKP-Broschüre Broschüre für Erziehende von Kindern – Moderne Märchen.
Bestelladresse für Schulen und Einwohner im Kanton St.Gallen: Kantonspolizei St. Gallen, Sicherheitsberatung.

Die zeitgemäss adaptierten Märchen der SKP bieten Eltern eine Möglichkeit, unter 12-jährigen Kinder für die Problembereiche des Internets zu sensibilisieren.

 

 

Beispiel Cybermobbing

Schulungsangebot für Kinder – Computer, Handy & Co.

Digitale Medien wie Computer, Handy, Spielkonsolen, Internet, soziale Netzwerke und Co. sind in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie eröffnen faszinierende Möglichkeiten und Chancen, beinhalten aber auch vielfältige Risiken. Die Förderung von Medienkompetenz durch Eltern und Bildungsinstitutionen bildet die Grundlage, damit Kinder und Jugendliche einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit diesen Technologien lernen können.

 

 

Jugend und Medien - Nationales Programm

Kinder schützen heisst, sie auch in der digitalen Welt zu begleiten. Auf diesem Informationsportal erhalten Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen Antworten, wie sie die jungen Erwachsenen im Medienalltag kompetent begleiten können – hin zu einer sicheren und altersgerechten Mediennutzung. Mehr dazu hier: Jugend und Medien

Video «Generation Online»

Medienkompetenz - aus Sicht eines Providers


«Volle Aufmerksamkeit, ohne Blick auf einen Screen.»


So verlockend die digitale Welt sein kann, so schön ist es, einfach mal abzuschalten und unsere volle Aufmerksamkeit den Menschen zu schenken, die uns wichtig sind. Medienkompetent ist, wer einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien pflegt. Dazu gehört auch, sich eine Auszeit zu nehmen. Geniessen Sie sie!


Michael In Albon

Swisscom
Beauftragter Jugendmedienschutz & Experte Medienkompetenz

 


Familie Webster: aktiv im Leben - digital präsent

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und weitere Partner stellen die Familie Webster mit drei Kindern und ihren Opa vor. Sie alle nutzen digitale Medien, haben aber auch andere Hobbys.

© www.thewebsters.ch/de/

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Fünfzehn Comics zeigen die Herausforderungen im digitalen Familienalltag auf. Es sind mehrheitlich Risiken, denen Kinder ausgesetzt sind. Aber auch die liebevolle Mama, der sportliche Papa und der geradlinige Opa sind nicht immun gegenüber falschen Hoffnungen. Sie sind auch nicht sicher vor Phishing oder gefeit vor Abo-Fallen.

Die Comics stehen online zur Verfügung oder können als Broschüren bestellt werden.

Bestelladresse für Broschüren: Bundesamt für Kommunikation BAKOM, Geschäftsstelle Informationsgesellschaft GIG, Zukunftstrasse 44, CH-2501 Biel / Bienne, Telefon: +41 58 460 5505.

Die Online-Version mit den Comis oder das PDF finden Sie  HIER.

Empfehlung: kindergerechte Informationen über Risiken im Netz.